WARUM KÜNSTLER KURATIEREN ODER

KURATOREN KEINE KUNST MACHEN

 

Podiumsdiskussion: 10. Juli 2012, 19 - 21 UHR

 

Westflügel, Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gäste der Podiumsrunde (v. l. n. r.):

 

Wolfgang Häusler, Galerie Häusler Contemporary; Prof. Olaf Metzel, Akademie der Bildenden Künste München; Wayne van Dalsum, Synchronübersetzung dt./engl; Okwui Enwezor, Direktor des Hauses der Kunst München; Dr. Heinz Schütz, Kunstkritiker und Kurator (Moderation); Eva Ruhland, Präsidentin der GKA im Haus der Kunst München; Catrin Lorch, Autorin für zeitgenössische Kunst; Toni Schmid, Ministerialdirigent Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst; Sabine Brantl, Historikerin, Archiv Haus der Kunst

 

 

KONZEPT DER PODIUMSDISKUSSION

 

Im Fokus der Diskussion stehen Fragen nach Wesen und Verhältnis von Kuration, Künstlerkuration sowie

möglichen Ausprägungen in der derzeitigen Ausstellungslandschaft wie zum Beispiel:

 

Warum sind Künstler als Kuratoren tätig? Was unterscheidet Künstlerkuratoren von herkömmlichen

Kuratoren? Steht bei Künstlerkuratoren das Werk stärker im Mittelpunkt? Verändern sich je nach Position

des Ausstellungsmachers die künstlerischen Strategien und Machtverhältnisse? In welchem Verhältnis stehen

Sponsoring und Image bei Ausstellungen von Künstlerkuratoren? Chancen und mögliche Probleme der Künstlerkuration beziehen sich auf die aktuellen Ereignisse und Bespielungen von Ausstellungssituationen im Allgemeinen und fußen im Besonderen auf der spezifischen Situation der Großen Kunstausstellung im Haus

der Kunst München.

 

ANLASS UND HINTERGRUND DER VERANSTALTUNG

 

Seit 1949 ist die Große Kunstausstellung im Haus der Kunst München mit ihrer kontinuierlichen jährlichen

Präsenz ein fester Bestandteil der deutschen Ausstellungslandschaft. Jetzt geht die Ausstellungsleitung der Großen Kunstausstellung auf eine tiefgreifende Konzeptänderung ihrer über 60jährigen Ausstellungstradition ein:

 

Erstmals 2013 wird die Große Kunstausstellung in Form einer Biennale stattfinden. Einhergehend mit dem

neuen zweijährigen Turnus steht die Anforderung, eine konstante hohe künstlerische Qualität der gesamten

Schau zu gewährleisten. Nach wie vor wird diese Ausstellung von Künstlern für Künstler ehrenamtlich von den Mitgliedern der drei Münchner Künstlervereine Münchener Secession, Neue Gruppe und Neue Münchner Künstlergenossenschaft kuratiert und organisiert.

 

Mit dieser Podiumsdiskussion tritt die Ausstellungsleitung der GKA in Hinblick auf die Biennale 2013 in

einem ersten Schritt an die Öffentlichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Johannes Simon